Die McDonnell Douglas MD-11F N610FE gehört zu den fabrikneu an Fedex ausgelieferten Exemplaren in der Flotte. Sie ist hier bei der Landung auf der Piste 27R des nördlichen Pistenpaares in Paris-CDG zu sehen und hörte bis 2013 auf den Namen Marisa, später zeitweise auch Marissa. Seit März 2025 ist sie mit dem Namen Cheyenne unterwegs - wäre sie nicht seit dem 8. November 2025 und dem allgemeinen Grounding aller MD-11 weltweit in Phoenix abgestellt.
Hebt vorerst nicht mehr ab: Die MD-11F N287UP der UPS, einst als HB-IWN bei Swissair im Dienst, ist immer noch Teil der aktiven UPS-Flotte und vom derzeitigen Grounding des Flugzeugmusters betroffen.
Die beiden Fracht-Logistiker UPS und Federal Express haben beide vorsichtshalber ihre MD-11-Frachter gegroundet. Sie tun dies aus eigenem Antrieb, doch hat inzwischen auch der verantwortliche Hersteller Boeing, der 1997 mit McDonnell Douglas fusioniert hat und nun für das Muster verantwortlich ist, eine gleichlautende Empfehlung herausgegeben. Im Anflug auf Anchorage begegnet die UPS MD-11F N288UP ihrer Schwester N578FE, die im Dienst der Konkurrentin FedEx steht.
Die McDonnell Douglas MD-11F N523FE ist eine von gegenwärtig noch rund 25 aktiven Einheiten des bei Flugzeug-Enthusiasten beliebten Dreistrahlers in der Flotte der FedEx. Sie begann ihre Karriere als Passagierflugzeug bei Delta Air Lines, wo sie das Kennzeichen N808DE trug und gelegentlich auch auf der Verbindung Atlanta-Zürich zu erleben war. 2004 kaufte sie FedEx, und baute sie nach zwei Jahren Einlagerung in Arizona 2006 zum Vollfrachter um.
Bei der N601FE der FedEx handelt es sich nicht nur um die erste McDonnell Douglas MD-11F des damals noch unter der ausformulierten Marke Federal Express operierenden Expressfracht-Giganten, sondern zugleich um den Prototypen der MD-11-Familie. Gebaut im November 1989 führte sie am 10. Januar 1990 den Ersflug einer MD-11 durch. Nach der Erprobung durch den Hersteller und der Musterzulassung durch die FAA wurde sie am 27.6.1991 an FedEx übergeben, wo sie anschliessend bis zum 30.4.2023 im Einsatz stand. Seither ist sie in Victorville, Kalifornien, abgestellt.
Federal Express besitzt derzeit noch 26 aktive McDonnell Douglas MD-11F, die nach bisheriger Planung bis 2032 durch Boeing 777-F ersetzt werden sollten. Die hier in Anchorage vor vier ihrer Schwestern startende N601FE - bei der es sich um den früheren MD-11-Prototyp N111MD handelt - wurde bereits 2023 ausser Dienst gestellt und ist heute in Victorville, Kalifornien, abgestellt.
Der Flug für die AllianceBernstein an das World Economic Forum 2026 war nicht der erste Besuch im Rahmen eines WEF, der die MD-87 in die Schweiz geführt hat. Bereits 2009 stattete sie als VP-CNI von Corporate Aviation Holding für MGM Mirage betrieben Zürich einen Besuch ab.
Die am 4.11.25 in Louisville verunfallte MD-11F N259UP wurde im April 2007 zum Frachter umgebaut und ab diesem Zeitpunkt durchgehend von UPS auf weltweiten Frachtflügen eingesetzt.
Der MD-11 Frachter 9M-TGQ der Transmile Air kam leer nach Luxemburg und wurde mit Beaujolais Nouveau Wein beladen. Einige Stunden später gings als Frachtcharter nonstop nach Osaka-Kansai. Über das Luxair Cargo Center wurden jedes Jahr tausende Flaschen Beaujolais Nouveau in alle Welt geflogen.
Für eine neue Bemalung reichte es bei der Boeing MD-90 HB-JIE von Hello nicht mehr. Sie wurde im Mai 2006 noch in der Grundierung der SAS nach Basel ausgeliefert und fortan auch in dieser Farbgebung auf Charterflügen für das in Mulhouse ansässige Reisebüro Starter eingesetzt. Nach dem Wechsel von Hello zum Airbus A320 gelangte die Maschine 2011 zu Delta Air Lines, wo sie 2019 aus dem Flugbetrieb ausschied und 2021 in Birmingham (Alabama) verschrottet wurde.