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Im Sommer 2022 nahm Icelandair die Flüge zwischen Keflavik und Bergen zunächst mit Turboprops wieder auf. Der ansonsten rund zweistündige Flug wurde so ein wenig länger. Hier ist die De Hevilland Canada DHC-8Q-402 TF-FXI der Icelandair im Anflug auf die Piste 35 in Bergen zu sehen.

Nach wie vor bei Olympic Air im Einsatz steht im Frühsommer 2026 die De Havilland Canada DHC-8-102 SX-BIP, die sich als leistungsstarke Variante eine Nische für Flüge zu griechischen Inselzielen mit sehr kurzen Pisten wie etwa Naxos (900 Meter), Milos und Leros (beide 1000m) oder Syros (knapp 1100m) gesichert hat. 

Olympic Air hat ihr einst fünfzehn Einheiten umfassende Dash-8-Flotte, darunter zehn «lange» DHC-8Q-402 wie die SX-OBH, inzwischen mehrheitlich durch sechzehn Flugzeuge des Musters ATR 42-600 und ATR 72-600 ersetzt. Nur noch vier Dash 8 sind gegenwärtig bei Olympic Air in der Flotte gelistet, je zwei DHC-8-102 und zwei DHC-8Q-402. Die SX-OBH fliegt mittlerweile als P2-PXT bei Air Niugini auf Papua Neuguinea.

Eastern Australia Airlines betrieb bereits seit dem Jahr 2000 bis zu 20 De Havilland Canada DHC-8-300 unter der Marke Qantas Link auf regionalen Strecken und Zubringerflügen für Qantas Airways. Die VH-TQB gab dabei nur ein kurzes Gastspiel: Bei ihr handelt es sich nämlich um die DHC-8-314 OE-LTD der Tyrolean Airways, die von Februar 2002 bis August 2003 an die australische Regionalairline vermietet war.

Nach all den Franchisen trägt die DHC-6-310 G-BVVK nun wieder die Farben ihrer Besitzerin Loganair.

Die De Havilland Canada DHC-6-310 G-BVVK dient als Back-Up-Flugzeug für die Verbindung der Loganair nach Barra. Fällt eine der beiden moderneren Viking DHC-6-400 aus, tritt sie an deren Stelle den Flug zum windigen Sandstrand-Airport an.

Bis Ende 2007 flog die Loganair DHC-6-310 Twin Otter G-BVVK im Rahmen der Franchise mit BA im British Airways Express-Kleid.

1990 als Flugtaxi gegründet, nahm Gulfstream International Airlines ab dem Winter 1990/91 Linienflüge ab Florida auf die Bahamas auf. Hierfür setzte sie De Havilland Canada Dash 7 wie die DHC-7-102 N174RA ein.

Die für anspruchsvolle Pisten über Kurzstart-Eigenschaften verfügende De Havilland Canada DHC-7-102 erlaubte es Hawaiian Air, den von ihr gebauten Flughafen Maui West mit seiner nur 900 Meter langen Piste zu bedienen. Bis zu acht Einheiten des 50-Plätzers standen zwischen Mai 1981 und Oktober 1994 im Inselverkehr im Einsatz, darunter die N60RA.

Backtrack - Sylvester 1993 in Las Vegas-McCarran, in die Wüste gestellt: Mit total fünf Dash 7, darunter die DHC-7-102 N701AC, flog Branson Airlines von Mai 1993 bis Dezember 1993 ab Fort Lauderdale in Florida. Die N701AC und ihre Schwester N702AC, die ihre Nase von links ins Bild steckt, wurden kurz nach Betriebseinstellung in Las Vegas abgestellt.

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