Bei schönstem Abendlicht rollt die Embraer 190LR 4O-AOD von Montenegro Airlines von der nördlichen Landebahn 09R/27L zu ihrem Standplatz in der Nähe der beiden Südpisten in Roissy. Die Maschine wurde 2017 zu TUI Belgium und schliesslich Ende 2023 als F-HBLX zu Air France Hop transferiert.
Eine weitere frühe Bemalungsvariante zeigt die Embraer 190AR N294JB «Room with a Blue» beim Start vom Flughafen Fort Lauderdale Hollywood International, wo JetBlue ebenfalls eine starke Präsenz aufgebaut hat und insbesondere in den Wintermonaten viele Urlauber zu Kreuzfahrten oder Strandferien in Florida fliegt.
In der modifizierten Bemalungsvariante mit grossen Titeln zeigt sich die Embraer 190AR N317JB «Deja Blue», die soeben den weltberühmten Fotostandort am Maho Beach überfliegt.
JetBlue ändert regelmässig das Design ihrer Flugzeughecks, weshalb je nach Jahr der Auslieferung oder Neubemalung verschiedene Bemalungsversionen der Flotte bestehen. Die Embraer 190AR N273JB mit Karo-Heck und dem Namen «Caribbean Blue» führt hier passenderweise den täglichen Linienflug auf die Insel Sint Maarten durch.
Als der Autor die JetBlue Embraer 190AR N329JB zufälligerweise an einem Nebengate des Flughafens Boston-Logan mit einem Schnappschuss verewigt, ahnt noch niemand, dass just dieses Flugzeug just an diesem Ort die 20-jährige Geschichte der Embraer 190 in Diensten der JetBlue beenden wird.
Eine gestalterische Ausnahme zeigt die mit dem gepunkteten Lufthansa Regional-Heck der 2000er Jahre und CityLine-Aufschriften fliegende Embraer 190LR D-AECD bei ihrer morgendlichen Landung am Flughafen Kloten.
Als Einsatzbasis der JetBlue Embraer 190 diente der Hub am Flughafen New York-JFK. In einer frühen Bemalungsvariante mit kleinen Titeln rollt die soeben gelandete N267JB «Bluesmobile» zu ihrem Gate.
Knappe zwei Monate alt war der Embraer 190SR HB-JQF von Baboo bei dieser Aufnahme auf der damaligen Piste 23 in Genf. Die 2003 gegründete Airline ging drei Jahre später in der Darwin Airline auf und betrieb zeitweise drei Embraer 190 auf Kurzstreckenflügen ab Genf. Eine vierte bestellte Maschine desselben Typs wurde hingegen nie an Baboo ausgeliefert.