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Auf der Einstiegsseite der Western Pacific Boeing 737-317 N946WP warb die Destination Durango für die in der Sommersaison regelmässig verkehrenden Wildwest-Dampfzüge der schmalspurigen Durango&Silverton Railroad, einem Relikt des einst ganz Colorado überziehenden Netzes der bekannten D&RGW Denver & Rio Grande Railroad.
Sammlung Andy Herzog April 1998 COS | |
Die Boeing 737-317 N946WP der WestPac warb auf der rechten Rumpfseite für das Wintersport-Gebiet «Purgatory Resort» bei Durango, dessen daramatisch klingender Name wörtlich übersetzt «Fegefeuer-Urlaubsanlage» bedeutet. Den Freestyle-Skifahrer scheint die höllische Verheissung nicht zu stören. | |
Eine weitere saisonale Eigenwerbung auf der Boeing 737-3Y0 N962WP war das «Super Summer Saver Jet»-Design während der Sommersaison 1995.
Sammlung Andy Herzog Oktober 1996 PHX | |
Mehrere Casino-Betreiber nutzten die Möglichkeit, auf einem der Western Pacific-Flugzeuge Werbung für ihre Vergnügungstempel zu machen. Das Stardust Casino aus Las Vegas etwa warb mit einem seiner Revue-Girls im Heck der Boeing 737-301 N301AU.
Sammlung Andy Herzog 1996 LAX | |
Die im ungewohnt winterlichen Berlin-Tegel posierende Boeing 707-458 D-ABOC ist kein originales Lufthansa-Flugzeug, denn zu Zeiten der Boeing 707 waren dem Kranich unter dem Vier-Mächte-Statut Flüge nach Berlin gar nicht erlaubt. Vielmehr handelt es sich bei ihr um die ehemalige 4X-ATB der El Al, die nach der Wende als Geschenk der Israelis am ehemaligen Westberliner Flughafen ausgestellt wurde. Erst 2022 wurde sie, inzwischen arg zerfallen, abgebrochen. | |
Lufthansa ist nicht gerade für den Mut zur Farbe berühmt, um es vorsichtig zu formulieren. Im Sommer 1988 wagte sie dennoch einmal einen mutigen Versuch und versah die Boeing 737-230 Adv. D-ABFW versuchsweise mit einem neuen, mutigen Anstrich in lebhaftem Gelb. Das intern bald mit einem Augenzwinkern als «Spiegelei» bezeichnete Flugzeug vermochte aber die Vorstandsetage nicht zu überzeugen. Um das Image als seriöse Airline für den Geschäftsmann (sic!) fürchtend, entschied sich Lufthansa noch im selben Jahr für die Einführung der eher farblosen weiss/grauen Rumpfbemalung mit dem klassischen Heck in blau. | |
Die in Nassau beheimatete Bahamasair ist eine der ältesten Airlines im karibischen Raum, die heute noch existiert. Nebst einigen Zielen im Südosten der USA bedient sie vorwiegend Destinationen in der Karibik und in Zentralamerika. Zwischen 1979 und 1993 kamen neben Boeing 737-200 bis zu fünf BAe 748 zum Einsatz, hier die BAe 748-2A C6-BEF kurz vor ihrem Start in Nassau. | |
Hawaiian Air betrieb einige ihrer «kurzen Neuner» bis Ende der 1980er Jahre. Die DC-9-14 N930EA stiess sogar erst im Juni 1986 mietweise von Emerald Air zur Flotte und verliess sie Ende 1988 wieder mit der Rückgabe an ihren Besitzer.
Sammlung Andy Herzog 11.2.1987 HNL | |
Nur gerade 22 Jahre konnte sich Air BVI von den Britischen Jungferninseln (englisch: British Virgin Island) auf dem hartumkämpften Markt halten, bevor sie den Betrieb einstellen musste. Nebst Douglas DC-3 und Britten-Norman BN-2 Islander setzte Air BVI auch die leistungsstarken Hawker Siddley HS 748-1A auf ihrem Streckennetz ein. Im Bild die offensichtlich von Dan-Air London angemietete VP-LVO vor einer weiteren Rotation am Flughafen Miami. | |
Im Winter 1983/84 übernahm Hawaiian Air ihre ersten, gebraucht erworbenen Langstreckenjets in Form der DC-8 Super Sixty-Familie, die es ihr erstmals erlaubten, das Geschäft über die Pendelflüge zwischen den Inseln Hawaiis auszuweiten. Die ehemalige Braniff International DC-8-62 N1807 flog zwischen 1983 und 1990 in einer Einklassenkonfiguration für 207 Passagiere bei Hawaiian. |
