Ende des Jahres 1960 schlossen sich drei junge, flugbegeisterte Burschen – Sepp Moser, Karl Freund und Paul Lüscher – im Alter von 13 Jahren zusammen, um ihr Interesse an der Fliegerei durch eine Zeitung zu verbreiten. Ihre Mühe lohnte sich, denn im Januar 1961 konnte mit Hilfe der niederländischen KLM die erste Nummer herausgegeben werden, die den stolzen Namen Jetstream trug. Auf der Titelseite wünschte man sich mit folgendem Geleitwort gutes Gelingen:

"So werfen wir denn unsere Motoren an und starten mit unserer ersten Nummer, in der Hoffnung, dass unser Flug von recht gutem Wetter begünstigt sein möge." (Jetstream 1/1961)

Auch nach fünfzig Jahren laufen die Motoren noch immer rund. Wie die starken Höhenwinde, nach denen die Gründer das Jetstream benannten, versorgt unsere Zeitschrift ihre Leserschaft zuverlässig und beständig mit aktuellen Neuigkeiten sowie interessanten Berichten. Nicht immer war das Wetter "recht gut" und das Jetstream musste einige Turbulenzen meistern. Den inhaltlichen Grundsätzen blieben wir jedoch stets treu: Airline-, Flughafen-, Typen- und Reiseberichte im Bereich der Zivilluftfahrt sind noch immer unsere Kernkompetenzen und seit jeher werden auch höchste Ansprüche an das publizierte Bildmaterial gestellt. Ein wichtiger Teil von Jetstream ist zudem das während Jahrzehnten aufgebaute, wertvolle Netz aus Korrespondenten in allen Teilen des Erdballs.

Oberstes Ziel von Jetstream ist es, durch gute Qualität zu überzeugen. Jetstream möchte heute bewusst einen Gegenpol zum schnelllebigen und in Sachen Bildqualität stark limitierten Internet bieten. Auch nach 50 Jahren bleiben wir dem ursprünglichen Geist der seit jeher ehrenamtlich publizierten Zeitschrift treu:
Jetstream soll ein Produkt bleiben, das vom Herzblut der Macher und seiner Leser lebt.

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